Workshop-Reihe: Fokus für die Mediation und Beratung

Einmal im Quartal, Donnerstags, 14.00 bis 18.00 Uhr legt das BIM einen Fokus auf spezielle Inhalte, die sich aus Beratungssituationen und Mediationsprozessen in der Berufspraxis ergeben.
  • 25.11.2021: Kontakt gestalten in der Online Mediation und Beratung
  • 24.02.2022: Kriegsenkel in Beratung und Mediation
  • 26.05.2022: Paare in Beratung und Mediation
  • 25.08.2022: Künstlerische Interventionen in Beratung und Mediation
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Glingendes Konfliktmanagement Teil 1 & Teil 2

Gegenseitiges Verstehen ist der Schlüssel zu gelingendem Konfliktmanagement sowohl im privaten Bereich als auch im Beruf. Es ist die Basis für sinnvolle Verhandlungen, von deren Ergebnissen alle Beteiligten etwas haben und die in zukunftsfähige Vereinbarungen münden. Aber wie gelingt das, vor allem in angespannten, konflikthaften Situationen?

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Lehrauftrag: Berufsbezogene Reflexion

1. Fachkompetenzen:

Die Studierenden reflektieren die Entscheidungsfindung bezüglich ihrer Berufsausbildung. Sie reflektieren die Entwicklung einer beruflichen Identität und eines Berufsbildes sowie eigene Stärken, Ressourcen und Entwicklungspotentiale. Die Studierenden analysieren Wirklichkeitskonstruktionen. Sie erkennen und bearbeiten die berufsspezifischen und berufsübergreifenden bzw. interdisziplinären Anforderungen in der Versorgung und Interaktion von Klient/innen. Sie analysieren Teamarbeit in den Berufsgruppen und in der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie hierarchische Strukturen. Die Studierenden erkennen professionelle kommunikative und interdisziplinäre Anforderungen und sozial-ethische Verantwortlichkeiten auf individueller und berufspolitischer Ebene im Gesundheitsbereich.

2. Fachübergreifende Kompetenzen:

Die Studierenden

  • erkennen Facetten der eigenen Persönlichkeit und deren Wirkung auf andere;
  • erkennen gruppendynamische Prozesse;
  • reflektieren Notwendigkeiten einer bewussten Übernahme von Verantwortung und das Erkennen von eigenen Grenzen;
  • reflektieren Rollenkonflikte und Ambiguitäten
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Genogramm als mediative Methode zur Identifizierung von Familienproblemen

Seit langem ist die Arbeit mit Genogrammen eine in der Sozialarbeit und Psychotherapie etablierte Methode, bei welcher die Familie als Ganzes eine zentrale Rolle spielt. Über das Genogramm wird in Erfahrung gebracht und visuell dargestellt, welche Personen zur Familie gehören und in welchen Beziehungen sie zueinander stehen. Die in der Familie vorhandenen Ressourcen, Glaubenssätze und Werte können mit Hilfe des Genogramms gut herausgearbeitet werden. Welche Blockaden wurden von der eigenen Familie mitgegeben und in frühester Kindheit eingepflanzt? Nach kurzen Inputs der Referent:innen gibt es erneut ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.

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Beitrag auf dem digitalen Mediationskongress. „KLIMAWANDEL – Heute für ein Morgen streiten“

Der Elefant im Raum.
Die nicht-markierten Epizentren im Dialog zwischen Kriegskindern und Kriegsenkeln

„Familien finden Worte für das, was bisher im Unterbewusstsein der Kriegskinder rumorte und ganze Generationen verstummen ließ.“

Sabine Bode, Vorwort zu „Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen“ (erweiterte und aktualisierte Ausgabe von 2016)

Es wird still in der Generation der 1930-1945 Geborenen. Sie waren es, die den Zweiten Weltkrieg in ihrer Kindheit und frühen Jugend noch erlebt haben und letzte Zeugnisse jenseits der Geschichtsbücher über diese Zeit ablegen können. Das Phänomen „Krieg“ hat ihr Denken und Handeln oftmals tiefer und nachhaltiger geprägt, als sie es wahrhaben wollten. Sei es, dass sie sich auf die „Gnade der späten Geburt“ oder auf ihre Prägung in den Nachkriegsjahren beriefen, der „Krieg“ blieb in ihrem Denken und Sprechen oftmals eigentümlich ausgespart und die Auswirkungen auf Erziehung und Verhaltensmuster der nachfolgenden Generationen wurden nicht erkannt. Und so ist es kein Wunder, dass nicht sie selbst, sondern erst ihre eigenen Kinder für diese Generation den Namen „Kriegskinder“ gefunden haben.

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Kostenfreie Mediation für Künstler*innen im Rahmen der Mediationsausbildung an der ASH

Kostenfreie Mediation für Künstler*innen im Rahmen der Mediationsausbildung an der Alice-Salomon-Hochschule

Eine Kooperation zwischen der Alice-Salomon-Hochschule und dem bbk

Seit März 2020 führe ich die zertifizierte und berufsbegleitende Mediationsausbildung als Kursleiterin an der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) durch. Mediationsausbildung

Damit die Teilnehmenden der Ausbildung nach der Grundausbildung schon reale Fälle bearbeiten können, bieten wir Künstler*innen an, konkrete Fälle bei mir „einzureichen“, damit die zukünftigen Mediator*innen diese bearbeiten können. Ich möchte damit den Studierenden die Möglichkeit geben, Erfahrungen anhand echter Praxisfälle zu sammeln und Künstler*innen die Chance, private und/ oder berufliche Konflikte, kostenfrei mediieren zu lassen.

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